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24.01.2017 - 09:18 Uhr

Innovationsforum Digitalisierung in Holzminden

Holzminden (red). Am 7. Februar findet von 16.30 Uhr (Einlass) bis 19.30 Uhr das Innovationsforum Digitalisierung in der Volksbank in Holzminden statt. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Holzminden in Kooperation mit dem Südniedersachsen-InnovationsCampus (SNIC). Das Innovationsforum Digitalisierung richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe, die ihre Arbeitsprozesse und Unternehmenskommunikation zukunftsorientiert gestalten möchten.

„Was die Zukunft anbelangt, so haben wir nicht die Aufgabe, sie vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen.“ In Anlehnung an dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry werden konkrete Ansätze aus Wirtschaft und Wissenschaft aufgezeigt, die Betriebe bei der Gestaltung des digitalen Wandels und der damit einhergehenden Anpassung von Arbeitsprozessen unterstützen können. Durch die Zusammenarbeit mit Studierenden und Wissenschaftlern soll zusätzliches Wissen in die Unternehmen getragen wird, welche die Entwicklung der Unternehmen positiv unterstützt. Innovation passiert nicht im Elfenbeinturm der hohen Wissenschaft, sondern setzt ganz pragmatisch bei den Problemstellungen der Unternehmen an. Unser Wunsch ist es, dass möglichst viele Unternehmen im Landkreis von dieser Dienstleistung profitieren.

Vorsprung durch Mobilität – das Projekt „Kommissionierung 4.0“ der Otto Künnecke GmbH

Für das Auswählen („Picking“) von Produkten und das sortierte Zuführen in ein Produktions- oder Versandsystem werden häufig stationäre Roboterlösungen verwendet. Das Projekt Kommissionierung 4.0 der Otto Künnecke GmbH bietet ein mobiles Picking-System, das selbstfahrend aus einem Regalsystem heraus kommissionieren kann – eine Neuheit gegenüber etablierten Lösungen. Für diese Innovation erhält die Otto Künnecke GmbH finanzielle Unterstützung aus dem Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen des Landes Niedersachsen. Die Antragstellung und technische Umsetzung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit dem IMK – Ingenieurbüro für Mechatronik und Kybernetik. Im Interview erzählen die Geschäftsführer der beiden Betriebe, Carl-Otto Künnecke und Dr. Torsten Bruns, von dem gemeinsamen Projekt.

Wachstumsschmerzen – So gelingt Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Vor zwei Jahren stieß die WFT Werkzeug- und Frästechnik GmbH an ihre räumlichen Grenzen, was sich insbesondere im Materialfluss, in der Lagerhaltung und den Abläufen bemerkbar machte. Um eine Erweiterung der Gebäudesituation strategisch und prozesstechnisch abzusichern und neben dem Tagesgeschäft eine optimale Lösung zu erarbeiten, griff Geschäftsführer Frank Elzner auf das Know-How von Dr. Reinking vom Institut für wirtschaftliche und technologische Unternehmensführung der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zurück. Es folgten Umstrukturierungsmaßnahmen, Investitionen aber auch Baumaßnahmen, um zu einem effizienteren Produktionsprozess zu gelangen.

Schlummerndes Potenzial wecken – Innovation durch Digitalisierung im Mittelstand

Die Wirtschaft in Südniedersachsen ist sehr erfolgreich in „traditionellen“ Anwendungsdomänen wie z.B. dem Maschinenbau, der Medizintechnik, der Logistik und dem Handwerk. Produkt- und Prozessinnovationen finden heute überwiegend an der Schnittstelle zwischen diesen Domänen und der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) statt. Informatiker Prof. Dr. Andreas Rausch von der TU Clausthal spricht in seinem Kurzvortrag über das schlummernde Digitalisierungspotenzial im Mittelstand und veranschaulicht, wie Betriebe ihre Software- und Anwendungskompetenzen zu einem schlagkräftigen Verbund für Innovation machen können.

Unter der Lupe – das Online- Handwerkerportal „MyHammer“

Das Handwerk ist verschiedenen technologiebedingten Veränderungen unterworfen. Es wurde bisher kaum untersucht, welche Handwerksunternehmen von dieser Entwicklung in welcher Weise betroffen sind. Das haben Dr. Petrik Runst und Kaja Fredriksen vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen mit Ihrer Arbeit „Digitalisierung im Handwerk – Wer profitiert und wer verliert“ ein Stück weit verändert. Auf dem Innovationsforum stellt Dr. Runst ihre Untersuchungsergebnisse vor. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Chancen und Risiken des Online-Handwerkerportals „MyHammer“. Wie funktioniert das Portal und welche Betriebe sind dort besonders erfolgreich?

Eine Anmeldung ist bis zum 3. Februar unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

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