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26.10.2015 - 11:48 Uhr

Packende Kämpfe bei der NNH-Fight-Night: Zahlreiche Zuschauer sehen Favoritensiege

Holzminden (mm). Am vergangenen Samstag hatte das Warten endlich ein Ende. In der Stadthalle Holzminden stieg die zweite NNH-Fight-Night. Und diese Veranstaltung hielt, was man sich davon versprochen hatte. In insgesamt zwölf Kämpfen steigerte sich vom Anfang des Abends bis zum Ende schließlich auch das boxerische Niveau. In den Hauptkämpfen setzten sich die favorisierten Kämpfer Mark de Mori, Predrag Radosevic und Christoph Teege durch. Auch in diesem Jahr wurde für den karitativen Zweck ein großer unterschriebener Boxhandschuh sowie ein WBU-Titel für eine Weihnachtsfeier in der Nähe von Johannesburg für stolze 3.300 Euro versteigert.

Im ersten Kampf standen sich im Mittelgewicht Chris Herrmann (Bremen) und Aleksandar Nikolic (Serbien) gegenüber. Der Serbe Nikolic war in den ersten beiden Runden der agilere Kämpfer und konnte die bessere Schläge und einen Wirkungstreffer verbuchen. In den folgenden beiden Runde ging es enger zur Sache, sodass nach vier Runde die Punktrichter über das Urteil des Kampfes entscheiden sollten. Diese werteten den Kampf mit 2:1 für Aleksandar Nikolic.

Aus dem zweiten Kampf des Abends ging der Niederländer Andranik Mirzoyan gegen den Kroaten Gordan Zoric im Leicht-Schwergewicht als Sieger hervor. Nach einem Körpertreffer ging Zoric das erste Mal zu Boden, ehe der Kampf nach einem harten Kopftreffer abgebrochen werden sollte.

Der Hannoveraner Bashkim Gashi bekam es im dritten Kampf des Abends im Schwergewicht mit dem Bosnier Damjan Savanovic zutun. Von Beginn an dominierte Bashkim Gashi das Geschehen. Zum Ende der erste Runde landete Gashi den ersten Wirkungstreffer, sodass Savanovic im Stehen angezählt werden sollte. In der zweiten Runde kam Savanovic selten aus seiner Deckung heraus, doch konnte sich noch in die dritte Runde retten, in welcher der Ringrichter das Geschehen schließlich abbrach und Gashi zum Sieger ernannte.

Internationales Feeling hauchte die erste Weltmeisterschaft der Holzmindener Stadthalle ein. Im Weltergewicht standen sich um den vakanten WBU-Titel der Italiener Renato Bovi und der Bosnier Adnan Zilic gegenüber. Nach dem die bosnische und italienische Hymne gespielt wurde, lieferten sich die beiden Boxer ein interessanter Gefecht mit guten Treffern auf beiden Seiten und vielen Innenfights. Der Kampf war auf 12 Runden angesetzt, doch Adnan Zilic musste nach drei Runden schließlich einer Schulterverletzung Tribut zollen. Der Ringrichter brach den Kampf und ernannte Renato Bovi zum neuen WBU-Weltmeister im Weltergewicht.

Auch für die Kickbox-Fans war am Abend etwas dabei. Der Hildesheimer Kevin Kotuscha traf auf Mehmed Crnalic. Es gab viele Aktion im Ring mit dem besseren Ausgang für Kotuscha. Zweimal landete Kotuscha einen geschickten Tritt, der Crnalic zu Boden zwang. Nach 1:35 Minute in der ersten Runde war der Kampf schließlich mit einem technischen Knockout beendet.

Neben Mark de Mori (11. der WBA-Weltrangliste) gab sich sein älterer Bruder Eric de Mori die Ehre. Für diese Fight-Night nahm er den langen Weg aus Perth (Australien) auf sich und kam gemeinsam mit seiner Familie, Trainer Marijo Sivolija-Jelic und Freunden zum Ring, die ihn unterstützten. Sein Gegner war Adil Rusidi (Bosnien). In der zweiten Runde landete Eric de Mori einen harten Treffer, sodass Rusidi angezählt wurde. In derselben Runde ging Rusidi auch kurz vor Schluss zu Boden, doch konnte sich noch in die dritte Runde retten. In der dritten Runde versuchte Adil Rusidi den Schlägen von de Mori zu entweichen und spuckte seinen Mundschutz aus. Dieses Spielchen machte der Ringrichter nicht und entschied auf technischen K.O., sodass Eric de Mori zum Sieger ernannt wurde.

Eine der interessanteste Fights sollten sich der Berliner Christian Pawlak und Ivan Sarkic aus Bosnien im Super Mittelgewicht liefern. Von Beginn an entwickelte sich ein hitziger Fight, der den Zuschauern gefiel. Begleitet durch großen Applaus verabschiedete das Publikum die beiden Kämpfer nach der ersten Runde in die Pause. Im zweiten Durchgang war Sarkic der agilere Boxer, doch konnte sich von einem harten Lebertreffer nicht mehr erholen, sodass Pawlak nach der zweiten Runde als Sieger hervorging.

Einen kurzen Einsatz hatte der gebürtige Serbe, aber in Deutschland lebende Predrag Kovacevic und baute gegen Mirza Ganic seinen Kampfrekord im Super Weltergewicht auf 18-1 Siegen aus. Mit einer harten Rechte zum Kopf schickte er den Stuttgarter auf die Bretter.

Im Leicht-Schwergewicht stand über 12 Runden der vakante WBU-Titel auf dem Spiel. In diesem Kampf trafen der Bosnier Emil Markic und der Ungar Balazs Horvath aufeinander. Nach der bosnischen und ungarischen Hymne, setzte Markic, welcher vom Hamelner Torsten Knille trainiert wird, in der ersten Runde die klareren Treffer. Im zweiten Durchgang landete er zwei Niederschläge von denen sich Horvath nicht mehr erholen sollte. Somit ist Emil Markic neuer WBU-Weltmeister im Leicht-Schwergewicht.

Ein weiterer Kickboxkampf stand vor den drei Hauptkämpfen auf dem Programm. Der Hildesheimer Laurenz Hoth bekam es mit Mirko Sikora zutun. Von Beginn an dominierte Hoth das Geschehen, setzte harte Tritte und konnte in der ersten Runde seinen Gegner mit einem Schlag ins Gesicht zum Nasenbluten bringen. Der Ringrichter brach den Kampf ab, sodass Loranz Hoth sich von den mitgereisten Hildesheimern feiern lassen konnte.

Im ersten Hauptkampf des Abends waren schließlich alle Augen auf den Australier Mark de Mori gerichtet. Viel wurde über den Schwergewichtler in der vergangenen Woche berichtet worden, nun galt es den Frankfurter Marcel Zeller auf die Bretter zu schicken. Ungewöhnlicher weise trat dieser im stolzen Alter von 41 in einem Schottenrock an. Die Taktik von de Mori, die Deckung des Gegner oben zu halten, um harte Kopf- und Körpertreffer zu landen, ging voll auf. Mit einer Kopf-Körper-Kombination raubte de Mori Zeller die Luft zum Atem und schickte ihn auf die Bretter. Nach Luft ringend lag Zeller auf dem Boden und wurde ausgezählt. Somit war der Kampf nach einer Runde beendet und man darf gespannt sein, wo und wann de Mori seine großen Kämpfe austragen wird.

Um die Europameisterschaft im Super Weltergewicht ging es im vorletzten Kampf des Abends. Predrag Radosevic aus Montenegro und der Ungar Gabor Kovacs standen sich gegenüber. Nach den Hymnen lieferten sich die beiden Boxer eine intensive, ausgeglichene erste Runde, bei der man bereits die bessere boxerische Anlage von Radosevic erkennen konnte. In der zweiten Runde ging Kovacs nach einer harten Rechten zu Boden. Radosevic dominierte den Kampf nun nach Belieben und legte mit einem Körpertreffer den zweiten Niederschlag in Runde zwei nach. Schluss sollte schließlich in der dritten Runde sein, als Kovacs nach einer Kombination von Radosevic zu Boden sank und der Ringrichter den Kampf zu Gunsten von Radosevic abbrach, womit Radosevic seinen Europameistertitel verteidigte.

Im letzten Kampf stieg schließlich Quizbox-Weltmeister und Buchautor Christoph Teege in den Ring. Gegen den Bosnier Branislav Donesovic ging es um den vakanten WBU SemiPro-Weltmeisterschaft im internationaler Super Mittelgewicht über sechs Runden. Teege konnte in den ersten beiden Runden die Grundlage für seinen Sieg über die Punktewertung legen, denn Donesovic wurde in der ersten Runde nach einem Schlag stehend angezählt und wurde von Teege in der zweiten Runde auf den Boden geschickt. Die folgenden Runden verliefen ausgeglichener, mit Vorteilen von Teege. In der letzten Runde wurde es etwas wilder, doch der Kampf ging über die volle Rundenzahl und Teege darf nun WBU SemiPro-Weltmeister im internationalen Super Mittelgewicht nennen.

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Foto: rr-graphics.de

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