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27.11.2015 - 12:57 Uhr

Brot für die Welt–„Satt ist nicht genug“ Eine Bilanz für 2014

Holzminden (red). Brot für die Welt hat im Jahr 2014 4.454.960 Euro Spenden und Kollekten in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers erhalten. Das ist etwas weniger als im Vorjahr, aber dennoch ein gutes Ergebnis. In dieser Summe sind Kollekten und Spenden, die in Kirchengemeinden gesammelt wurden und die direkten Überweisungen an das evangelische Hilfswerk zusammengefasst. In den Gottesdiensten zum ersten Advent am kommenden Wochenende wird traditionell die neue Spendenaktion eröffnet. Im Jahr 2015 steht diese unter dem Motto „Satt ist nicht genug! Zukunft braucht gesunde Ernährung“. Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 55,7 Millionen Euro unterstützt. Im Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder wurden 57.437,34 Euro zugunsten von Brot für die Welt gesammelt.

„Wir freuen uns, dass Kirchengemeinden, Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2014 ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagt Uwe Becker, Brot für die Welt Beauftragter der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, „allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich. „Für den Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder ist es ein erfreuliches Ergebnis, das maßgeblich zur Gesamtbilanz des evangelischen Hilfswerks beigetragen hat,“ so Uwe Becker. Die Gemeinden des Kirchenkreises haben sich im zurückliegenden Jahr mit verschiedenen Aktionen, für Brot für die Welt engagiert.

Im Mittelpunkt der neuen Spendenaktion steht der Erhalt der vielen traditionellen Getreide-, Obst- und Gemüsesorten. Sie sind reich an Vitaminen und Nährstoffen, zum Beispiel an Eisen und Kalzium, und kommen mit den Boden- und Klimaverhältnissen gut zurecht. Ob alte Reissorten, Hirse, Quinoa, Amarant oder Kartoffeln –Brot für die Welt unterstützt Kleinbauernfamilien, in ihren Dörfern Saatgutbanken aufzubauen. So können sie viele Getreide-, Obst- und Gemüsesamen bewahren, vermehren und untereinander weitergeben.

Ihr Speisezettel ist vielfältig und sie nehmen  genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt: „Mangelernährung behindert Entwicklung genauso wie Hunger. Deshalb fördern wir den Erhalt und die Wiederbelebung traditioneller und nährstoffreicher Kulturpflanzen.“ Die 57. Aktion von Brot für die Welt wird am ersten Sonntag des neuen Kirchenjahres, am 1. Advent, eröffnet. Die zentrale Eröffnung findet in diesem Jahr am 29. November in Hannover statt. Der Festgottesdienst wird in der ARD von 10 bis 11 Uhr live aus der Marktkirche Hannover übertragen.

Foto: Brot für die Welt


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