Schnellkontakt: redaktion@holzminden-news.de   -    Telefon: 0176 - 45 80 45 04
Jobbörse FANKURVE Veranstaltungskalender Unsere Partnerzeitungen Restaurants

09.09.2015 - 21:23 Uhr

21. Ausschuss für allgemeine Ordnung und Feuerwehr: Ralf Schwager stößt mit Vorschlägen auf überwiegend taube Ohren

Holzminden (kp). „ Wenigstens konnte ich mit den Vorschlägen eine Diskussion anregen und wurde nicht, wie sonst, innerhalb von fünf Minuten abgefertigt.“ Zumindest diese positive Erkenntnis nimmt Ralf Schwager aus der vergangenen Sitzung für allgemeine Ordnung und Feuerwehr mit auf den Heimweg, wenn auch wahrscheinlich keine der drei Anregungen, die er zusammen mit Holzminden Marketing ins Leben gerufen hat, zu seiner Zufriedenheit umgesetzt werden wird.

Die drei vorgeschlagenen Maßnahmen ließen sich wie folgt zusammenfassen:

1.Das Fahrradfahren in der Innenstadt, vor allem auf der Mittleren Straße, soll erlaubt werden

2.Die Parkraumbewirtschaftung muss überdacht werden, um Kunden und Geschäften eine Hilfestellung zu geben

3.Die Obere Straße soll für den Fahrzeugverkehr umgebaut und geöffnet werden

Die Intention Ralf Schwagers sei es, „auf die zunehmenden Leerstände aufmerksam zu machen“, wie er stets betonte. In einer persönlichen Stellungnahme versuchte er die Ausschussmitglieder und Besucher auf eine imaginäre, pathetisch emotionale Wanderung durch Holzmindens Innenstadt einzuladen: „ Unternehmen sie einen Stadtbummel, dann erleben sie, wie öde es ist!“

Es gäbe viele Probleme, viele Leerstände, eine Verödung der Innenstadt und fehlende Sauberkeit. Schlecker steht leer, bald wird C&A nachziehen, der versprochene Rossmann-Bau auf der Mittleren Straße bleibt aus und in der Uferstraße sei so gut wie gar nichts mehr. Das beste Negativbeispiel sei Neuhaus. Immobilien in Neuhaus hätten dramatisch an Wert verloren, genauso wie die Attraktivität der Stadt. Holzminden soll nicht in selbige Fußstapfen treten.

Ralf Schwager ist überzeugt davon, dass durch einen Fahrzeugverkehr die Obere Straße wieder zukunftsfähig sein würde. Ruth Kossmann vom Stadtmarketing bestätigte die Annahme. Immerhin würden am liebsten „alle mit dem Kofferraum vor das Geschäft“ fahren wollen. Parkplatzprobleme sowie eine bevorzugte Neuerung von Parkscheinautomaten sollten ebenso berücksichtigt werden. Am besten wäre kostenfreies Parken.

Wie sind diese Vorschläge nun umzusetzen? Eigentlich gar nicht, wenn es nach Meinung der Ausschussmitglieder geht. Zum einen seien Verkehr, Leerstände und Stadtsanierung nicht die Baustelle des Ausschusses für allgemeine Ordnung und Feuerwehr. Zum anderen sei ein Umbau der Oberen Straße schon allein aufgrund der „angespannten Haushaltslage“ und der zu hohen Kosten nicht umsetzbar.

Die Fußgängerzone nun auch zur Fahrrad-Zone zu erklären sei ebenso undenkbar. Es gäbe zu viele Veranstaltungen, wie den Weihnachtsmarkt, den Markt der Düfte und Aromen etc., sodass es ein immens großer Aufwand wäre, den Fahrradverkehr bei solchen Veranstaltungen einzuschränken. Es wäre keine dauerhafte Lösung gegeben, zumal es von vielen Gastronomen bereits mehrere Beschwerden gäbe, die über zu viele und zu aggressive Radfahrer berichten, die von der Mittleren Straße kämen und wild durch Stühle und Tische fahren würden.

Eine Neuerung der Parkscheinautomaten sei ebenfalls zu kostspielig, sodass zumindest das Konzept des „Handyparkens“ in Betracht gezogen werden soll. Freies Parken ist ähnlich problematisch, da zu viele Einnahmen verloren gingen.

Kompromissbereit zeigte sich der Ausschuss bei der Problematik, die Fahrradachse zu verbessern. Irgendwie müsste ein Zugang zur Weser stattfinden. Problematisch sei es, wenn ein Radfahrer von der Bürgermeister-Schrader-Straße die Neue Straße kreuzt, um von dort im „Katzensprung“ zu verschwinden. Der Radfahrer würde, egal ob die Ampel an der Neuen Straße rot oder grün anzeigt, über die Straße rasen.

Um Herrn Schwager letztendlich doch noch ansatzweise das Gefühl eines Fortschritts zu gewähren, wurde die Bereitschaft signalisiert, einen Arbeitskreis zu gründen, der sich mit einer Verbesserung der innerstädtischen Verhältnisse auseinandersetzen soll. Wann und wie dieser Arbeitskreis stattfinden wird bleibt abzuwarten.

Foto: mhn

21. Ausschuss für allgemeine Ordnung und Feuerwehr:

                        Ralf Schwager stößt mit Vorschlägen auf überwiegend taube Ohren

Holzminden (kp). „ Wenigstens konnte ich mit den Vorschlägen eine Diskussion anregen und wurde

nicht, wie sonst, innerhalb von fünf Minuten abgefertigt.“ Zumindest diese positive Erkenntnis nimmt

Ralf Schwager aus der vergangenen Sitzung für allgemeine Ordnung und Feuerwehr mit auf den

Heimweg, wenn auch wahrscheinlich keine der drei Anregungen, die er zusammen mit Holzminden

Marketing ins Leben gerufen hat, zu seiner Zufriedenheit umgesetzt werden wird.

Die drei vorgeschlagenen Maßnahmen ließen sich wie folgt zusammenfassen:

1.Das Fahrradfahren in der Innenstadt, vor allem auf der Mittleren Straße, soll erlaubt werden

2.Die Parkraumbewirtschaftung muss überdacht werden, um Kunden und Geschäften eine

Hilfestellung zu geben

3.Die Obere Straße soll für den Fahrzeugverkehr umgebaut und geöffnet werden

Die Intention Ralf Schwagers sei es, „auf die zunehmenden Leerstände aufmerksam zu machen“, wie

er stets betonte. In einer persönlichen Stellungnahme versuchte er die Ausschussmitglieder und

Besucher auf eine imaginäre, pathetisch emotionale Wanderung durch Holzmindens Innenstadt

einzuladen: „ Unternehmen sie einen Stadtbummel, dann erleben sie, wie öde es ist!“ Es gäbe viele

Probleme, viele Leerstände, eine Verödung der Innenstadt und fehlende Sauberkeit. Schlecker steht

leer, bald wird C&A nachziehen, der versprochene Rossmann-Bau auf der Mittleren Straße bleibt aus

und in der Uferstraße sei so gut wie gar nichts mehr. Das beste Negativbeispiel sei Neuhaus.

Immobilien in Neuhaus hätten dramatisch an Wert verloren, genauso wie die Attraktivität der Stadt.

Holzminden soll nicht in selbige Fußstapfen treten. Ralf Schwager ist überzeugt davon, dass durch

einen Fahrzeugverkehr die Obere Straße wieder zukunftsfähig sein würde. Ruth Kossmann vom

Stadtmarketing bestätigte die Annahme. Immerhin würden am liebsten „alle mit dem Kofferraum vor

das Geschäft“ fahren wollen. Parkplatzprobleme sowie eine bevorzugte Neuerung von

Parkscheinautomaten sollten ebenso berücksichtigt werden. Am besten wäre kostenfreies Parken.

Wie sind diese Vorschläge nun umzusetzen? Eigentlich gar nicht, wenn es nach Meinung der

Ausschussmitglieder geht. Zum einen seien Verkehr, Leerstände und Stadtsanierung nicht die

Baustelle des Ausschusses für allgemeine Ordnung und Feuerwehr. Zum anderen sei ein Umbau der

Oberen Straße schon allein aufgrund der „angespannten Haushaltslage“ und der zu hohen Kosten

nicht umsetzbar. Die Fußgängerzone nun auch zur Fahrrad-Zone zu erklären sei ebenso undenkbar.

Es gäbe zu viele Veranstaltungen, wie den Weihnachtsmarkt, den Markt der Düfte und Aromen etc.,

sodass es ein immens großer Aufwand wäre, den Fahrradverkehr bei solchen Veranstaltungen

einzuschränken. Es wäre keine dauerhafte Lösung gegeben, zumal es von vielen Gastronomen bereits

mehrere Beschwerden gäbe, die über zu viele und zu aggressive Radfahrer berichten, die von der

Mittleren Straße kämen und wild durch Stühle und Tische fahren würden.

Eine Neuerung der Parkscheinautomaten sei ebenfalls zu kostspielig, sodass zumindest das Konzept

des „Handyparkens“ in Betracht gezogen werden soll. Freies Parken ist ähnlich problematisch, da zu

viele Einnahmen verloren gingen.

Kompromissbereit zeigte sich der Ausschuss bei der Problematik, die Fahrradachse zu verbessern.

Irgendwie müsste ein Zugang zur Weser stattfinden. Problematisch sei es, wenn ein Radfahrer von

der Bürgermeister-Schrader-Straße die Neue Straße kreuzt, um von dort im „Katzensprung“ zu

verschwinden. Der Radfahrer würde, egal ob die Ampel an der Neuen Straße rot oder grün anzeigt,

über die Straße rasen.

Um Herrn Schwager letztendlich doch noch ansatzweise das Gefühl eines Fortschritts zu gewähren,

wurde die Bereitschaft signalisiert, einen Arbeitskreis zu gründen, der sich mit einer Verbesserung

der innerstädtischen Verhältnisse auseinandersetzen soll. Wann und wie dieser Arbeitskreis

stattfinden wird bleibt abzuwarten.
21. Ausschuss für allgemeine Ordnung und Feuerwehr: Ralf Schwager stößt mit Vorschlägen auf überwiegend taube Ohren - Auf Twitter teilen.

TOP 5: Die meistgelesenen Nachrichten der Woche

 

Region Aktiv

Unser Nachrichten-Netzwerk
Brakel News Einbeck News Holzminden News
Höxter News Immobilien aus der Region Meine Fankurve
Northeim News Sportkurve Höxter Warburg News
Weser-Ith News