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05.07.2016 - 10:13 Uhr

Bündnis 90 / Die Grünen gehen mit verstärktem Team in die Stadtratswahl Holzminden: „Stadt soll sozial und ökologisch aufblühen“

Holzminden (red). Mit 13 Kandidatinnen und Kandidaten in den zwei Wahlkreisen treten die Grünen für die Kommunalwahl im September in der Stadt Holzminden an. „Wir wollen unsere erfolgreiche Arbeit im Rat der Stadt Holzminden fortsetzen. Dazu brauchen wir natürlich ein gutes Ergebnis. Für die nächste Kommunalwahl konnten wir erfahrene Ratsmitglieder und viele neue Personen gewinnen“, erklärt Peter Ruhwedel, Fraktionssprecher im Rat der Stadt.

Bei der letzten Wahl erzielten die Grünen 16,4 % und eine Mehrheit mit der SPD. „Wir haben für mehr Transparenz und Bürgernähe sowie für mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit gesorgt“, sagt Ruhwedel selbstbewusst. Das grüne Wahlprogramm umfasst 10 Kapitel. Dort werden neben einer Bilanz von der Übernahme des Stromnetzes durch die Stadtwerke, über den Klimaschutz bis hin zur Stärkung der Schulen und Kindergärten die Vorstellungen für eine soziale, ökologische und zukunftsorientierte Kommunalpolitik für Holzminden zusammengefasst.“ Neben dem Fraktionssprecher Peter Ruhwedel, dem stellvertretenden Bürgermeister Alexander Titze, Alexander Horstkotte und Henrik Jablonowski konnten auch zahlreiche neue Kandidatinnen und Kandidaten für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewonnen werden. Petra und Martin Weilbacher, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren wurde bei der Mitgliederversammlung umfassend für die Ratsarbeit gedankt.

Die Kandidaten für die Stadt Holzminden sind im Einzelnen im Wahlbereich 1: Peter Ruhwedel (Lehrer), Alexander Horstkotte (Rentner), Dr. Adriano Profeta (Diplom-Agraringenieur / Landwirt), Petra Titze (Krankenschwester), Carsten Krause (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin) und Juliane Kauffmann (Beamtin).

Im Wahlbereich 2 kandidieren Alexander Titze (Architekt), Ruth Horstkotte-Bald (Rentnerin), Henrik Jablonowski (Diplom-Geograph), Annette Kusak (Hauswirtschaftsleiterin), Klaus Dieter Risch (Bundesbeamter), Joerg Wistuba (Forstwirtschaftsmeister) und Wolfgang Menz (Lehrer).

Für den Ortsrat Neuhaus kandidiert Klaus Dieter Risch. Alexander Titze, stellvertretender Bürgermeister der Grünen, erläutert das Konzept des Wahlprogramms, das ausführlich unter www.gruene-holzminden.de zu finden ist. „ Wir beziehen Position, sagen was wir erreicht haben, wofür wir uns einsetzen und was wir ablehnen. Wir hoffen, dass wir die Wählerinnen und Wähler wieder für unsere Vorstellungen gewinnen können und freuen uns in den nächsten Monaten auf den Austausch mit ihnen.“

Einige ausgewählte Punkte des Programms stellen die Grünen besonders heraus: Für sie spielt die Herstellung von Öffentlichkeit bei den Entscheidungsprozessen auf kommunalpolitischer Ebene eine besondere Rolle. „Absprachen im Hinterzimmer mit kleinen, einflussreichen Gruppen werden weiterhin nicht unser Stil sein. Wenn die anderen Parteien Themen verschweigen wollen, gehen wir lieber in die öffentliche Debatte.

Schule und Bildung sind außerdem Schwerpunkte des Programms. Die Kindertagesstätten wurden mit einer dritten Betreuungskraft qualifiziert gestärkt. Neben der Sanierung der Grundschulen setzen sich Grünen für den sogenannten Ringtausch, den Kompromiss zwischen Kreis und Stadt, in der Schuldiskussion in Holzminden ein. Peter Ruhwedel: „Wir wollen ein starkes, eigenständiges Gymnasium und eine zukunftsfähige Gesamtschule. Eine Zusammenlegung aller Schulformen an einem Standort ist mit uns nicht zu machen! Vier Millionen Euro sind für den vorgesehenen Ringtausch für ein zukunftsfähiges Gymnasium und der Möglichkeit einer Gesamtschule für Holzminden an zwei Standorten sind bereitgestellt worden.“

Das Engagement der Feuerwehren vor Ort wollen die Grünen weiter fördern. Der Bau des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr soll Ausgaben kritisch begleitet und die notwendigen Gelder bereitgestellt werden. Der Brandschutzbedarfsplan soll nach und nach umgesetzt werden. Dabei wollen die Grünen darauf achten, dass wirtschaftlich und nachhaltig gebaut wird. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für allgemeinen, umweltverträglichen Verkehr. Sicherheit – insbesondere für Kinder und ältere Menschen – hat oberste Priorität. Dies gilt besonders in Wohngebieten und der Fußgängerzone. Die Grünen möchten ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzepts für Holzminden.

Deshalb wollen sie weitere Vorhaben zur Umsetzung anstoßen. Dazu gehören die Einrichtung notwendiger Querungshilfen an stärker befahrenen Straßen und die konsequente Ausweitung von Tempo-30-Zonen auf Wohngebiete, besonders auf Bereiche mit Kindergärten und Schulen. Die Radwege sollen ausgebaut und vernetzt werden. Die Innenstadtstraßen sind für die Grünen aus städtebaulich-verkehrlicher Sicht überlastet. Der LKW-Verkehr soll grundsätzlich aus den Innenstadtstraßen verbannt werden. Die Neue Straße biete wenig Platz, hier sollten die durchfahrenden Lastkraftwagen vollständig verbannt werden. Den Schutz vor Straßenlärm und Schadstoffen wollen die Grünen durch eine Lärmkartierung und durch Lärmminderungsmaßnahmen umsetzen.

Die Grünen sprechen sich in ihrem Wahlprogramm weiterhin für ein kostenfreies Internationales Straßentheater aus.

Foto: GRÜNE

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