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12.07.2016 - 17:13 Uhr

Olympische Spiele: Annika Roloff reist nach Rio

Holzminden (rw). 425 Sportlerinnen und Sportler vertreten Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen vom 5. bis 21. August in Rio. Unter den Nominierten ist mit Annika „Anni" Roloff auch eine Athletin aus Holzminden. Die Stabhochspringern des MTV 49 Holzminden hat zuletzt bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit 4,35 Metern den elften Platz belegt. Jetzt geht die nächste große Reise an den Zuckerhut.

„Die Freude und Erleichterung ist groß. Endlich kann ich mich so richtig auf die Olympischen Spiele freuen“, sagt die 25-Jährige. Die erfreuliche Nachricht erreichte sie an diesem Dienstag. Der Deutsche Olympische Sportbund benannte in der abschließenden Nominierungssitzung in Frankfurt die Athleten. Insgesamt drei deutsche Stabhochspringern sind mit dabei. Roloff ist aktuell die drittbeste Deutsche.

Bei der EM in den Niederlanden ging die Holzmindenerin nicht ganz fit an den Start. Eine Krankheit bremste die Studentin im Vorfeld. Bettruhe und Antibiotikum machten eine perfekte Vorbereitung somit nicht möglich. „Ich war vielleicht bei 70 Prozent und musste mit dem Training aussetzen. Zudem war ich total aufgeregt. Für den Einstieg in internationale Meisterschaften war es aber ganz gut. Ich habe einige neue Erfahrungen gesammelt“, berichtet Roloff, die Sport und Englisch auf Lehramt studiert.

In der Qualifikationsrunde zog sie mit 4,35 Metern das Ticket für das Finale. „Da bin ich gerade so mit Hängen und Würgen durchgekommen“, sagt die 25-Jährige nach einem frühen Auftakt: „Da waren viele noch nicht richtig wach.“ Bei knapp 20 Grad und erst am späten Abend ging es für Roloff zwei Tage später im Finale weiter. Doch auch hier fehlten die Kräfte, um ihre persönliche Bestleistung (4,60 Meter) ins Visier zu nehmen. Diese stellte sie erst vor knapp einer Woche bei einem Stabhochsprung-Meeting in Landau auf. „Mit dieser Leistung wäre ich bei der EM auf Platz vier gelandet. Ich habe gesehen, dass ich da mithalten kann. Das hat mir viel Selbstbewusstsein gegeben“, sagt Roloff.

Die Holzmindenerin wechselte im Winter den Trainer. Nach Vater Klaus Roloff ist jetzt Stefan Ritter für die 25-Jährige zuständig. Daher trainiert sie jetzt auch nicht mehr in Hannover, sondern in Potsdam. Dort will die Stabhochspringern ihr Studium zum Wintersemester fortsetzen. „Ich will somit noch bessere Leistungen erreichen“, erklärt Annika Roloff. Das ist auch an der Copacabana ihr großes Ziel. Es ist ihre erste Reise auf die Südhalbkugel. Auf die Bedingungen kann sie sich jetzt noch insgesamt vier Wochen lang vorbereiten. Der Flieger hebt am 5. August in Richtung Brasilien ab. „Mein erstes Ziel ist eine erfolgreiche Quali“, sagt die Holzmindenerin.

Foto: Klaus Roloff

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