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30.08.2015 - 11:32 Uhr

Senioren Leichtathletikweltmeisterschaft in Lyon: Bronzemedaille für Jens Artmann – gute Platzierungen für Gabriele Artmann

Holzminden/Lyon (r). Vom 4. - 16. August 2015 trafen sich im französischen Lyon die besten Senioren-Leichtathleten im Alter von 35 bis über 90 Jahren, um ihre Weltmeister zu ermitteln. Mit dabei waren vom PSV Holzminden Gabriele und Jens Artmann. Sie hatten sich jeweils zwei Starts vorgenommen und waren dort recht erfolgreich. Die WM begann für beide am Montag, den 10. August mit dem 10.000 m Lauf. Waren es an den Tagen zuvor noch Temperaturen nahe 40° C, hat es sich an diesem Tag doch deutlich abgekühlt. Gabriele Artmann hatte morgens den ersten Start. Es war sehr windig, doch G. Artmann konnte fast 8 km in einer Gruppe mitlaufen und nutzte natürlich den Windschatten. Auf der Zielgeraden setzte sie zu einem Sprint an und ihr gelang es, noch eine Läuferin zu überholen. In 40:36 Minuten wurde sie gute Achte in dem starken Feld und war damit beste deutsche Teilnehmerin in ihrer Altersklasse W40. Weltmeisterin wurde C. Thomas Pesqueux aus Frankreich, vor der Finnin Tukiainen und einer weiteren Französin, Claudin Podvin.

Jens Artmann hatte den Start am Nachmittag. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in M50 waren zwei Läufe nötig um den Weltmeister zu ermitteln. Der Wind wurde stärker und Artmann musste die 10.000 m fast komplett alleine laufen. So war er zum Ende auch nicht ganz zufrieden mit der Zeit von 39:38 Minuten und Platz 28. Weltmeister in M50 wurde Francis Fontaneda aus Spanien, vor dem Israeli Dov Kremer und dem Iren Michael Traynor.

Nun hieß es warten bis Sonntag, aber die Wartezeit wurde verkürzt durch den Besuch der stimmungsvollen Wettkämpfe.

Sonntagmorgen um 7 Uhr wurde der Halbmarathon zusammen mit dem Marathon für alle Altersklassen gestartet. Ca. 1.000 Starter begaben sich, bei idealem Laufwetter, auf die schöne waldreiche Strecke, die aber sehr eckig war. Teilweise musste bis zum Stillstand abgestoppt werden. Der Kurs wurde zweimal durchlaufen. Für J. Artmann war es der erste Halbmarathon überhaupt. Schnell ging er das Rennen an. Er wollte schon zu den dreischnellsten Deutschen in seiner Klasse gehören. Und das gelang. In der zweiten Runde konnte er den bis dahin Dritten überholen und sich absetzen. In der guten Zeit von 1:27:44 Stunden kam er auf Platz 45 seiner Altersklasse. Mit der Mannschaft aber gab es die Bronzemedaille für Deutschland, mit 15 Sekunden Vorsprung vor der brasilianischen Mannschaft.

Danach ging es dann für Gabriele Artmann an den Start über 2000 m Hindernis. Leichte Medaillenhoffnung hatte sie nach dem guten Abschneiden bei den Europameisterschaften im Vorjahr. Eine Muskelverhärtung, zugezogen beim Wettkampf am Montag, machte ihr schwer zu schaffen. Doch sie wollte es probieren. Nach 150 m wurde der Schmerz stärker, sie lag trotzdem noch mit den drei Führenden auf einer Höhe. Nach der ersten Runde musste sie abreißen lassen. Trotzdem gelang ihr noch ein gutes Rennen und wurde in 8:01,97 Minuten Vierte in ihrer Altersklasse. Ihr fehlten 9 Sekunden zu einer Medaille.

Thorsten Raulfs startete beim Berliner Mauerwegslauf

Nicht ganz so gut erging es Thorsten Raulfs, dem Spezialisten für die langen Strecken. Er startete, wie im Vorjahr, beim Berliner Mauerwegslauf. 100 Meilen, das sind 160 km, um den Westteil Berlins, auch zum Gedenken der Mauertoten. Er wollte seinen guten Lauf aus 2014 toppen, doch die Umstände waren äußerst ungünstig. Fehlendes Training, bedingt durch Verletzungen und Krankheit, und die hohen Temperaturen von ca. 30° C sorgten für keinen optimalen Wettkampf. Bis km 71 war Raulfs noch guter Dinge. Es ging weiter in die Dunkelheit. Schmerzende Füße kamen dazu. Doch Raulfs wollte nicht aufgeben. Doch bei km 125 war es dann soweit. Es ging nichts mehr und auch der Kopf sagte, es ist genug. Ein wenig traurig stieg er aus dem Rennen. Und damit war er nicht alleine, über 80 Teilnehmer mussten den Kampf gegen Hitze, Schmerzen und Müdigkeit aufgeben.


Fotos: Radke

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