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10.10.2016 - 09:21 Uhr

RunArtist Jan Kaschura wird Zweiter beim Bremen Marathon - Stella Kaschura läuft Kreisrekord über 5 Kilometer

Bremen/Holzminden (red). Am ersten Samstag im Oktober findet in jedem Jahr der Bremen Marathon statt, in diesem Jahr mit der Landesmeisterschaft von Niedersachsen und Bremen. Mit am Start RunArtist Läufer Jan Kaschura, der in Begleitung von seiner Frau Stella nach Bremen fuhr. Über 4.000 harte Trainingskilometer steckten in seinen Beinen und das sollte sich bezahlt machen. Auf dem Weg zum Start gab es dann eine Überraschung. Freund und Teamkollege Ulrich Radtke, hatte sich am Morgen auf den Weg gemacht, um Kaschura dort mit seiner Anwesenheit zu unterstützen. Die Überraschung war gelungen.

Kaschura hatte unruhig geschlafen und war sehr angespannt. Im Startblock gab es Abwechslung, auch Jörn Hesse vom Delligser SC war am Start und man hatte sich einiges zu erzählen. Hesse hatte sich vor drei Wochen den Arm gebrochen, wollte sich diesen Start aber nicht nehmen lassen. So viel vorweg, Jörn lief 2:52 Stunden und wurde Vize-Landesmeister in M40.

Pünktlich um 9.40 Uhr fiel der Startschuss. Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen 14° Celsius gingen über 1.400 Läufer auf die 42,196 km. Der Bremen Marathon ist eine gelungene Mischung aus Stadt- und Landschaftsmarathon. Gleich nach dem Start geht es Richtung Weser. Viele Kilometer geht es am Ufer lang, bevor dann die einzelnen Stadtteile durchquert werden. Diesmal gab es nicht nur bei den Läufern eine Rekordbeteiligung, auch die Zahl der Zuschauer war rekordverdächtig. Sie sorgten für eine tolle Stimmung.

In schnellen 3:22 Minuten/km für die ersten drei Kilometer wird das Rennen angegangen. So schnell wollten Kaschura, aber auch die anderen nicht, doch dann wurde das Tempo reduziert. So ging es um den Werdersee bis zum Weserwehr. Immer blieb Kaschura auf Tuchfühlung mit dem Führenden, zeitweise übernahm er auch die Führung. Der Halbmarathon wurde nach 1:16:20 Stunden durchlaufen, ziemlich genau das Tempo, das Kaschura angepeilt hatte. Nach 32 km wollte Kaschura was für die Entscheidung tun. Er übernahm die zweite Position und setzte sich vom Drittplatzierten ab. Der spätere Sieger, Oliver Sebrantke, hatte da schon 30 m Vorsprung. Diesen konnte er auch bis Kilometer 41 halten. Alles was Kaschura tat, Sebrantke konnte kontern. Scheinbar konnte er jede Aktion von Kaschura riechen. Wurde der Holzmindener schneller, zog Sebrantke auch an. Die letzten drei Kilometer wurden ähnlich schnell gelaufen, wie die ersten drei. 1200 Meter vor dem Ziel bekam Kaschura leichte Bauchkrämpfe und musste kurz das hohe Tempo rausnehmen. Da war es ihm klar, es bleibt bei Platz 2. Doch die Zeit war Spitze, 2:32:45 Stunden, 30 Sekunden hinter dem Sieger, persönliche neue Bestzeit und Unterbietung seines eigenen Kreisrekords um über fünf Minuten, sind ein toller Erfolg. Wie so oft wurde Kaschura von seiner Stella im Ziel empfangen oder diesmal auch aufgefangen. „Das ist schon in Ordnung“, kommentierte Kaschura den Sieg von Sebrantke. „Er ist schon 41 Jahre, ich erst 31, ich kann noch oft gewinnen“. Wer ihn kennt, weiß, dass er im nächsten Jahr noch stärker nach Bremen fährt um dort zu gewinnen, diesmal war es vielleicht noch der Heimvorteil von Sebrantke.

Aber es gab nicht nur tolle Zeiten, Titel gab es auch noch. Kaschura belegte Platz 2 beim Bremen Marathon, wurde Vize-Landesmeister und Landesmeister in seiner Altersklasse M30. Wieder ein toller Erfolg für Jan Kaschura, der dieses Jahr als sehr gutes Jahr bezeichnen kann.

20. Leinetallauf Alfeld

Einen Tag nach dem Marathon ging es für Familie Kaschura zum nächsten Rennen. RunArtist Läuferin Stella Kaschura wollte ihren eigenen Kreisrekord über 5 km verbessern. Diesmal durfte Jan den Betreuer machen. In Alfeld sind alle drei Strecken, fünf, zehn km und der Halbmarathon, amtlich vermessen. Er ist Bestandteil des Südniedersachsen-Cups und wird von vielen Läufern angenommen.

Die kühlen Temperaturen kamen Stella Kaschura sehr entgegen. Bei der Strecke handelt es sich um eine Strecke mit verschieden Untergründen. Gestartet wird auf Asphalt, Teile werden auf einem Feldweg gelaufen, in der Stadt gibt es eine kurze, doch spürbare Steigung. Erschwerend kommt hinzu, dass sich alle drei Läufe die Strecke teilen und da es sich um eine 5 km Runde handelt, muss die Strecke mehrmals gelaufen werden und es kommt zum Gegenverkehr, was das Überholen teilweise erschwert. Stella Kaschura machte ihre Sache sehr gut und kam nach 24:13 Minuten ins Ziel und unterbot damit ihren Kreisrekord um 1:39 Minuten.

6. Köhlbrandbrückenlauf Hamburg

Noch ein RunArtist war unterwegs, auch Sascha Hettmann zog es in den Norden, zum Köhlbrandbrückenlauf Hamburg. Einmal im Jahr, am 3. Oktober, hat man die Möglichkeit, dieses Hamburger Wahrzeichen zu Fuß zu überqueren. 2016 war bereits die 6. Auflage und Hettmann war jedes Mal dabei.

12 km werden gelaufen und es handelt sich um eine Wendepunktstrecke, die Brücke muss zweimal überquert werden. Der tiefste Punkt dieses Laufes liegt bei 10 m, der höchste bei 55 m, mit vier knackigen Steigungen, also nicht unbedingt ein einfacher Lauf. Diesmal spielte auch das Wetter mit, nach anfänglichem Nebel, kam pünktlich zum Start um 12 Uhr die Sonne raus. Sascha benötigte diesmal 49:20 Minuten und kam damit unter die Top 50, genauer auf den 49. Platz (Altersklasse 15). Damit war Hettmann sehr zufrieden und die Anmeldung für das nächste Jahr ist schon beschlossene Sache.

Foto: RunArtist

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