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16.09.2015 - 08:25 Uhr

Usmiech - Incantare - Smilin‘ Faces: Inspiriertes Chorkonzert zum 60-jährigen Patenschaftsjubiläum

Bevern (red). Am 18. September findet um 19 Uhr ein gemeinsames Chorkonzert in der Schlosskapelle des Kulturzentrums Weserrenaissance Schloss Bevern statt: Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Patenschaft des Landkreises Holzminden mit dem ehemaligen Kreis Leobschütz/Oberschlesien treffen drei inspirierte Chöre aufeinander.

„Usmiech“ - was übersetzt soviel wie „Lächeln“ bedeutet, der Gospelchor „Incantare“ aus Bevern und vorab als jugendlicher Auftakt der Schulchor des Campe-Gymnasiums Holzminden „Smilin‘ Faces“.

Das Ensemble „Usmiech“ wurde in den 1980er Jahren gegründet, im Jahr 2010 intensivierte das Ensemble unter der musikalischen Leitung von Joseph Kaniowski seine Aktivitäten in Kooperation mit dem städtischen Kulturzentrum in Głubczycach.

In diesem Jahr nahm es ein Album mit Gedichten von Joseph von Eichendorff auf: „Über‘n Strom der Zeit" in der Vertonung des Chorleiters Joseph Kaniowski in sowohl polnischer wie deutscher Textfassung. "Die Zeit ändert alles, und so bedeutende Dichter wie Joseph von Eichendorff sind Bürger der ganzen Welt", meint Kraniowski. Eine weitere innere Verbindung zu Joseph von Eichendorff – der übrigens wie viele Dichter der Romantik in der Sowjetunion wenig rezipiert werden durfte – gibt der Umstand, dass Eichendorff in der Region geboren wurde und auch heiratete.

Für die deutsche Seite komplettiert der Chor „Incantare“ unter der Leitung von Rolf Paplowski das Konzertgeschehen. 2008 als Projektchor gegründet, erarbeitete sich der Chor seither ausgehend von Gospels zunehmend auch ein vielfältiges Repertoire, das von Rock über Pop bis hin zu Taizé-Liedern führt. Die gleichwohl lächelnden „Smilin‘ Faces“ gibt es seit 2011 am Campe-Gymnasium Holzminden.

Unter der musikalischen Leitung von Franziska Pilz und Paul Symann hat sich der Chor ein wachsendes und unterhaltsames Repertoire vom Pop-Rock bis Gospel und Jazz zu Eigen gemacht. Das gemeinsame Chorkonzert bildet den Auftakt der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Jubiläum der Patenschaft des Landkreise Holzminden für den ehemaligen Kreises Leobschütz in Oberschlesien. Diese Patenschaft mit Leobschütz wurde am 17. September 1955 durch den Landkreis Holzminden übernommen.

Viele Leobschützerinnen und Leobschützer kamen nach Flucht und Vertreibung in den Jahren 1945 und 1946 im Landkreis Holzminden an, zum Beispiel die fast vollständige Bevölkerung der Ortschaften Sauerwitz, Soppau und Wehowitz. Viele fanden im Landkreis Holzminden eine neue Heimat. Der polnische Kreis Głubczyce umfasst die seinerzeitigen Grenzen des Kreises Leobschütz.

Auch das Wappen des Kreises Leobschütz wurde von dem polnischen Nachfolgekreis übernommen. Im Oktober 2003 gingen die Kreise Głubczyce und Holzminden eine Partnerschaft ein, die seither von den Leobschützerinnen und Leobschützern aktiv mit gestaltet wird. Hierzu bildet das Chorkonzert mit „Uzmiech“, „Incantare“ und den „Smilin‘ Faces“ am 18. September eine weitere schöne Facette. Der Eintritt zum Konzert in der Schlosskapelle ist frei.

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