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05.11.2015 - 10:16 Uhr

Meet & Play zum Semesterstart: Erste "Intercultural Volleyball Night" in Holzminden

Holzminden (red). Das Ankommen in Holzminden erleichtern - das war Ziel der sportlichen Zusammenkunft von Erstsemestern, höheren Semestern und Asylsuchenden in Holzminden. Zum Semesterstart trafen sich rund 40 Erstsemester, Studierende höherer Semester, Asylsuchende und Sportfreunde in der Sporthalle des Campe Gymnasiums Holzminden zur ersten „Intercultural Volleyball Night“. Mit acht gemischten Teams startete nach einer kleinen Einspielphase ein Turnier, indem es mehr ums Kennenlernen und den Austausch über das Studium und Leben in Holzminden, als die Punktzahl ging.

Für den Zuschauer bot sich eine bunte Leistungsspanne von „Cracks“ mit Knieschonern und harten Aufschlägen, bis hin zu zaghaften Versuchen, sich dem Ball entgegenzustellen. Diese bunte Mischung sorgte für mehr Spaß als Schweiß auf den Plätzen. Michel Schmitt und Marius Bräunlich, beide Studenten im 3. Semester Green Building, hatten die Idee zu diesem offenen, sportlichen Treffen. Als Zeichen des „Willkommens“ sollte es zum einen Erstsemestern einen weiteren Abend zum Kennenlernen bieten. Das Ankommen in Holzminden sollte abermals erleichtert werden.

Zum anderen richtete sich die Einladung an Asylsuchende in und um Holzminden. Möglichkeiten der Begegnung bieten die wichtige Chance des Kennenlernens und Miteinanders. Hemmnisse dafür kommen gerade im sportlichen Kontext gar nicht erst auf und bieten sich besonders gut an, um Begegnung zu gestalten. Von der Zuschauerbank konnte man sehen, dass die Teams funktionierten – Sprache, sportliche Ausrüstung, Leistungsniveaus – alles kein Hindernis für einen fröhlichen Abend, auf dessen Wiederholung sich gerade auch die Asylsuchenden freuen. An einer Fortsetzung wird gearbeitet und dabei auf studentisches Engagement gesetzt!

Engagement für ein Miteinander und (mehr) Engagement

Seit etwa einem Jahr entwickeln und realisieren Michel Schmitt und Marius Bräunlich eigene Ideen mit denen sie ihre Kommiliton/inn/en für gesellschaftliches Engagement während der Studienzeit motivieren möchten. Sie werden als studentische Hilfskräfte von HAWK plus beschäftigt, denn es geht um die Entwicklung und Erprobung neuer Veranstaltungsformate und Angebote, mit denen sie das Thema „Engagement“ in der Hochschule präsent machen und Engagement-Bereiche aufzeigen. Auch die Intercultural Voelleyball Night zählt dazu. An der Verstetigung wird nun gearbeitet und dabei steht die verantwortliche und freiwillige Einbindung der Studierenden im Fokus. Zur Zukunftsaufgabe „Integration“ lokal beizutragen, ist möglich – aber braucht Engagement! Michel Schmitt und Marius Bräunlich bedanken sich bei allen, die den Volleyballabend ermöglicht haben: Der Stadt Holzminden, dem Hausmeister, dem Campe Gymnasium, Silke Neumeyer (HAWKplus), Herr Prof. Dr. Lidges (Soziale Arbeit), der studentischen Auf- und Abbaumannschaft und dem Fachschaftsrat Fakultät.

Foto: HAWK

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