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09.05.2017 - 14:24 Uhr

Besucher wünschen sich nach Lesung weiteren Erfahrungsaustausch - die Oase macht`s möglich

Holzminden (red). „Wir haben keinen Bock in Holzminden“, so eine ziemlich drastische Aussage einer Zuhörerin bei der Lesung von Markus Bock in der Tagesstätte „Die Oase“. Am 24. April hatte die Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen der Harz-Weser-Werkstätten zu einer Lesung zum Thema Depressionen eingeladen und wurde von der großen Resonanz beinahe überrollt. 

Bis auf den letzten Platz waren alle Stühle der Tagesstätte besetzt, als Markus Bock aus Hildesheim einen ungeschönten Blick auf die Gefühlswelt in seinen depressiven Lebensabschnitten gab. Mutig, offen, eindringlich und in jedem Moment authentisch schilderte er, wie sich Depressionen und Suizidgedanken anfühlen, berichtete von Erlebnissen aus der Therapie und seinem persönlichen Umfeld und ließ dabei genügend Raum für Fragen und einen lebendigen Austausch. Damit traf er den Nerv der Zuhörer, die ihrerseits mit großer Offenheit, teilweise sehr persönliche, Schilderungen beitrugen und ihr Interesse an weiterführenden Austauschmöglichkeiten bekundeten. „Aber wir haben ja keinen Bock in Holzminden!“ Diesen Aufruf einer Zuhörerin nimmt die Tagesstätte nun zum Anlass, zu einem Austausch für alle Interessierten einzuladen.

Menschen, die unter Depressionen leiden oder einen erkrankten Angehörigen haben sind dazu herzlich eingeladen. Das erste Treffen findet am Dienstag, den 16. Mai, um 18 Uhr in der Tagesstätte „Die Oase“ in der Halbmondstraße 1 in Holzminden statt. Vielleicht ergeben sich weitere Treffen, Ideen für gemeinsame Aktivitäten oder eine Selbsthilfegruppe. Ähnlich wie Markus Bock es beschrieben hat, sollen keine Ratschläge erteilt werden. Vielmehr geht es um Austausch, Verständnis und Zuhören, darum, seinen persönlichen Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden. Für weitere Fragen stehen Christina Westermeier und Sabine Hampel aus der Tagesstätte gerne telefonisch unter 05531 70 47 181 zur Verfügung.

Foto: "Die Oase"

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