Schnellkontakt: redaktion@holzminden-news.de   -    Telefon: 0176 - 45 80 45 04
Jobbörse FANKURVE Veranstaltungskalender Unsere Partnerzeitungen Restaurants

28.04.2017 - 09:26 Uhr

Laura bringt den Kolben eines Stirlingmotors zum Laufen

Holzminden (red). „Eigentlich will ich etwas mit Sprachen machen“, erzählt Laura Fechner aus Bremke im Kreis Halle. Naturwissenschaftliche Fächer wie Physik oder Mathe machen ihr in der Schule nicht ganz so viel Spaß. Im Rahmen des bundesweiten Zukunftstags hat sie sich trotzdem herangewagt und den HAWK-Studiengang Green Building kennengelernt. Wie müssen Häuser gebaut werden, damit sie möglichst wenig Energie verschwenden? Und wie kann Sonnenenergie genutzt werden? Diese Fragen standen für elf Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren an der HAWK in Holzminden im Mittelpunkt.

Zuerst erklärte Studiengangsleiter Prof. Dr. Wessel Gehlker dazu einige Grundlagen. Dann ging es direkt in die Praxis: Im Technikum, einem der Labore der Hochschule, kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Mit ihr konnten die Schülerinnen an einem Modellhaus messen, wie viel Wärme verschiedene Dämmstoffe durchlassen. Laura, die sich sonst mehr für Sprachen interessiert, durfte beim nächsten Experiment mitmachen. Mithilfe eines Heißluftföhns, der auf bis zu 600 Grad aufheizt, brachte sie den Kolben eines Stirlingmotors zum Laufen. Zum Thema natürliche Ressourcen lernten die Mädchen danach eine Solaranlage kennen. Wie die Anlage Wärme erzeugt und wie viel Sonneneinstrahlung dafür notwendig ist, zeigte Prof. Dr. Sebastian Föste.


Mit dem Rollstuhl durch Holzminden: Jungen interessieren sich für die Soziale Arbeit

Auf neun Jungen wartete eine Rollstuhlrallye. In zwei Gruppen und begleitet von fünf Studierenden erkundeten sie Holzminden aus einer neuen Perspektive. Organisiert wurde die Aktion von Verwaltungsprofessorin Dr. Stefanie Hecht. Felix Schrock aus Grünenplan staunte über die vielen Herausforderungen bei alltäglichen Besorgungen: „Man muss wahrscheinlich immer jemanden zum Einkaufen mitnehmen. Man kann das gar nicht allein.“ Damit meinte er zum Beispiel den Griff ins Tiefkühlfach. Die Lieblingspizza schien auf einmal unerreichbar. Auch in der Innenstadt entdeckten die Jungen Hindernisse, die ihnen zuvor nie aufgefallen waren. Dazu gehörten Rampen vor Geschäften und vor allem das Kopfsteinpflaster. „Wenn man nicht so viel Übung hat, kippt man manchmal fast um, weil man zwischen einzelnen Steinen festhängt“, berichteten sie.

Ob sie nun tatsächlich später einen entsprechenden Beruf ergreifen wollen, wissen die meisten Schülerinnen und Schüler noch nicht. In jedem Fall hat ihnen der Zukunftstag aber neue Ideen gebracht. Laura aus der Green Building-Gruppe meinte: „Es war richtig interessant, viel besser als erwartet. Vor allem weil man sieht, wofür man das Wissen braucht.“

Fotos: Katharina Eberhardt

Laura bringt den Kolben eines Stirlingmotors zum Laufen  - Auf Twitter teilen.

TOP 5: Die meistgelesenen Nachrichten der Woche

 

Region Aktiv

Unser Nachrichten-Netzwerk
Brakel News Einbeck News Holzminden News
Höxter News Immobilien aus der Region Meine Fankurve
Northeim News Sportkurve Höxter Warburg News
Weser-Ith News