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06.04.2017 - 10:54 Uhr

Rettungshundeteam der Johanniter Holzminden besteht Prüfung und macht die Staffel wieder komplett

Holzminden (red). Die Rettungshundestaffel aus dem Regionalverband Südniedersachsen ist mächtig stolz. Michael Götz, der sich ehrenamtlich in der Staffel der Johanniter engagiert, hat mit seinem Golden Retriever "Sam" die Rettungshundeprüfung beim ASB Göttingen Land erfolgreich bestanden. Im Schlepptau hatte das Mensch-Hund-Team die ganze Staffel, die zur Unterstützung anreiste.

Begonnen hatte die Prüfung nach der "GemPPO", nach der Gemeinsamen Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams, wie gewohnt mit einem schriftlichen Teil. Aus 300 Fachfragen zu verschiedenen Themen wie Einsatztaktik, Erste Hilfe für Mensch und Hund, Sprechfunk und Orientierung mussten 25 Fragen beantwortet werden. Danach ging es zum Verweistest, bei dem Sam die ausgelegte Person ohne große Probleme anzeigen konnte.

Nach einer kurzen Verschnaufpause musste sich das Team im Gehorsam beweisen. Bis auf das "Sitz" meisterten Sam und Michael alle Prüfungsteile. Im letzten Teil der Prüfung haben sich die beiden der Flächensuche gestellt. In einem 30.000m² großem Waldstück (etwa vier bis fünf Fußballfelder) mussten zwei vermisste Personen ausfindig gemacht werden. Die Staffel ist nicht nur sehr erleichtert, dass die Prüfung so positiv verlaufen ist, sondern auch voller Freude, dass Sam jetzt wieder in den Einsatz kann - denn der Golden Retriever fiel aufgrund einer längeren Erkrankung aus. "Wir sind sehr glücklich, dass unser Sam nach langer Krankheit wieder zurück in der Rettungshundearbeit ist", sagt Stefanie Lösch, Staffeltierärztin in der Rettungshundestaffel der Johanniter. Nach der erfolgreichen Prüfung kullerten bei einigen sogar Freudentränen.

Die Prüfungen werden einheitlich vom ASB, den Johannitern, dem DRK und von den Maltesern abgenommen. Die Teams können sich demnach selbst aussuchen, von welcher Hilfsorganisation sie sich prüfen lassen. "Wir bedanken uns ganz herzlich beim ASB Göttingen Land für die optimal vorbereitete Prüfung und die faire Bewertung", freut sich Staffelleiterin Katrin Seizer. In der Rettungshundestaffel Südniedersachsen sind derzeit 15 Ehrenamtliche aktiv, die dreimal die Woche mit ihren Hunden trainieren. Insgesamt zählt die Staffel zurzeit dreizehn Rettungshunde.

Ob in einem Waldstück, in Trümmern oder auf Rasenflächen: Die Mitglieder der Johanniter Rettungshundestaffel suchen ehrenamtlich nach vermissten Personen, Demenzkranken oder Kindern, die sich verlaufen haben. Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes betreiben die nach DIN 13050 zertifizierten Rettungshundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten und werden über die jeweilige Leitstelle angefordert. Nur mit einer gültigen Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen.

Um auch in Zukunft den Herausforderungen im Bevölkerungsschutz gewachsen zu sein, haben die Johanniter in Niedersachsen und Bremen die Kampagne "Helden bitte melden" gestartet. Ziel ist, Menschen für ein Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zu begeistern und neue Helfer zu gewinnen. Was die Johanniter machen und wo man sich engagieren kann, erfahren Interessierte unter www.helden-bitte-melden.de.

Foto: Johanniter

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