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25.03.2017 - 15:57 Uhr

Rettungshundestaffel der Johanniter in Holzminden bekommt Verstärkung

Holzminden (red). Die Johanniter Rettungshundestaffel Südniedersachsen freut sich über Zuwachs im Team. Fünf neue Vierbeiner werden künftig ausgebildet zu suchen, zu retten und zu helfen. Bevor sich die frischen Mitglieder nach einer gemeinsamen Prüfung mit ihren Hundeführern zertifizierte Rettungshunde nennen dürfen, steht noch eine zweijährige Ausbildung bevor. Den vorangegangenen Eignungstest haben bereits alle Hunde erfolgreich bestanden. Unterstützt wird das Team fortan durch den Parson-Terrier "Hummel", die Border Collies "Pixel" und "Kenay", den Golden Retriever Labrador "Mogli" und durch Labradoodle "Boja". 

"Alle angehenden Spürnasen haben gezeigt, dass sie das Zeug zum Rettungshund haben", freut sich Christian Seizer, Ausbilder der Johanniter-Rettungshunde. In der Eignungstest mussten sich die Hunde ganz verschiedenen Herausforderungen stellen - so wurde zum Beispiel die Reaktion auf Umwelteindrücke geübt sowie das Verhalten gegenüber Mensch und Hund auf die Probe gestellt. 

"Rettungshunde müssen ohne Leine im Wald vermisste Personen aufspüren und enorme Flächen absuchen. Über große Distanz nehmen sie Befehle von ihren Hundeführern auf", betont Seizer. "Dabei ist es wichtig, dass sie gut aufeinander eingespielt sind, um solche Situationen meistern zu können. Gute Vorbereitung ist das A und O - auch wenn es um den Kontakt mit fremden Menschen geht." +++ Damit die angehenden Rettungshundeführer möglichst schnell in die Praxis einsteigen, werden sie bereits während der Ausbildung als Helfer mit in die Einsätze genommen. "So lernen sie ganz früh, worauf sie achten müssen", ergänzt Seizer.

Ob in einem Waldstück, in Trümmern oder auf großflächigen Rasenflächen: Die Mitglieder der Johanniter Rettungshundestaffel suchen ehrenamtlich nach vermissten Personen, Demenzkranken oder Kindern, die sich verlaufen haben. Die Johanniter-Rettungshundestaffeln sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Als Fachdienst im Rahmen des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes betreiben die nach DIN 13050 zertifizierten Rettungshundeteams in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Feuerwehren die Personensuche nach Vermissten und werden über die jeweilige Leitstelle angefordert. Nur mit einer gültigen Zertifizierung dürfen die Rettungshundeteams in den Einsatz gehen. 

In der Rettungshundestaffel Südniedersachsen sind derzeit 15 Ehrenamtliche aktiv, die dreimal die Woche mit ihren Hunden trainieren. Insgesamt zählt die Staffel zurzeit dreizehn Rettungshunde.

Um auch in Zukunft den Herausforderungen im Bevölkerungsschutz gewachsen zu sein, haben die Johanniter in Niedersachsen und Bremen die Kampagne "Helden bitte melden" gestartet. Ziel ist, Menschen für ein Ehrenamt im Bevölkerungsschutz zu begeistern und neue Helfer zu gewinnen. Was die Johanniter machen und wo man sich engagieren kann, erfahren Interessierte unter www.helden-bitte-melden.de.

Foto: Johanniter

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