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04.03.2017 - 11:46 Uhr

"Erkennen, begreifen, gestalten" am Campe: Viele Angebote und Eindrücke beim Tag der offenen Tür

Holzminden (red). Die Entscheidung, an welcher Schule das eigene Kind die langen und wohl für jeden Menschen als sehr bedeutsam erlebten Jahre durch die Pubertät hindurch zu einem mündigen, zum Gestalten fähigen jungen Erwachsenen verbringen soll, ist gewiss nicht leicht. Und so wurden die vielen kleinen Persönlichkeiten, die sich nun am Ende ihrer Grundschulzeit und damit kurz vor dem unweigerlich kommenden Unbekannten befinden, von entsprechend kritischen und sorgenvollen Eltern und Angehörigen begleitet: Bei wem lernt es da? Wo lernt es da? Wie lernt es da? Was lernt es da?

Nun, der erste Eindruck des Campes beantwortete vor allem die Frage ’Wo?’: Der Zustand der Schule und die Unsicherheit, die mit dem „Ringtausch“ einhergeht, muss wohl nicht weiter beschrieben werden, ein Tag der offenen Tür in genau dem Gebäude, in genau den Räumen, in denen auch schon viele der sorgenvollen Eltern ihre Schulzeit verbracht haben und in denen danach noch viele andere Generationen von Schülerinnen und Schülern ihre Schulzeit verbracht haben.

Doch dann: „Erkennen, begreifen, gestalten - wir hoffen, dass Sie sich am heutigen Tag zumindest einen Eindruck davon verschaffen können, auf welche Weise wir an unserer Schule dieses Motto unseres Namensgebers umsetzen.“ - Schulleiter Georg Muschik leitet in seiner Eröffnungsrede die Beantwortung der Fragen ’Wie lernt es da?’ und ’Was lernt es da?’ ein, und zwar mit Worten, deren Hintergrund sich danach unmittelbar nacherleben ließ: Das eigene Kind führt chemische Experimente durch, entdeckt eigenständig physikalische Phänomene, ekelt sich vor ihm nun durch Mikroskope äußerst deutlich bekannten Bettwanzen, prahlt mit neu erlernten spanischen, französischen oder lateinischen Ausdrucksmöglichkeiten, äußert den Wunsch, auch so tanzen zu können, wie die CAMPorEografie-Mädchen, oder so gut zu spielen, wie der übermächtig erscheinende, aber nur leicht ältere Gegner aus der Schach-AG. Und immer wieder standen die Eltern direkt vor Schülerinnen und Schülern des Campes, die ganz alleine einen Bereich des Angebots von ihrem Campe repräsentierten. Eine Chance für: „Sag mal ehrlich...“.

Und dann erwarben sie ein Los vom Schulsanitätsdienst, sie ließen sich von dem unternehmerischen Potential der Schülerfirma „C-FAIR“ überzeugen, fühlten sich in ihrer Lebensführung beschämt durch die Umwelt-AG und sie alle kauften die Schülerzeitung „Quergedacht“, freuten sich, zumindest in Ansätzen die komplexen Ausführungen eines Sechstklässlers zu den „Robotics“-Programmcodes verstanden zu haben. Dann hat man sich noch das Theaterstück „Ein Fall für drei“ angesehen, beim Herausgehen Schülerinnen und Schülern der Sprachlernklasse kennen gelernt, sodass dann, als das Kind nach dem Durchtorkeln eines Hindernisparcours die ’2.6-Promille-Rauschbrille’ abgenommen hat, die Frage „Und, hat das auch Spaß gemacht?“ für die Eltern zur Routine geworden war.

So blieb am Ende, wenn man im „Raum der Stille“ etwas zur Ruhe gekommen war, der Eindruck: „Erkennen, begreifen, gestalten“ hat also etwas mit Spaß am Lernen zu tun. ’Bei wem lernt es da?’ - in der Gemeinschaft, die das auf dem Tag der offenen Tür des Campe- Gymnasiums verdeutlicht hat.

Fotos: Campe Gymnasium

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