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15.02.2017 - 22:39 Uhr

So könnte das Campe bald aussehen: Architekten präsentieren Vorentwurf

Holzminden (kp). Landrätin Angela Schürzeberg sprach von einem Meilenstein, als das Lübbecker Architekturbüro „B|K|S Architekten“ am Mittwochnachmittag der Verwaltung und Ausschussmitgliedern sowie interessierten Besucherinnen und Besuchern die Planungsentwürfe für den Umzug des Campe-Gymnasiums  in die „Liebigstraße“ vorstellte. Ebenfalls anwesend und positiv angetan, zeigten sich die Elternvertreter vor Ort.

Der Vorentwurf des neuen Schulgebäudes, das nach dem Raumkonzept des Landkreises Holzminden eine Fläche von circa 7.000 m² ansetzt, sieht eine mit Licht durchflutete Gebäudearchitektur vor. „Ziel ist es, das Erscheinungsbild des Gebäudes so zu verändern, dass die Lust aufs Lernen und ein zeitgenössischer Eindruck entstehen“, führte Dirk Stancusz vom Architekturbüro aus. Besonders markant seien das geplante Treppenhaus sowie zwei Lichthöfe im westlichen Teil des Gebäudes. Eine lichtdurchlässige Deckenkonstruktion erlaubt ein Durchfluten der in der Nähe befindlichen Räumlichkeiten – unter anderem die Mensa – und soll für eine harmonische und lernfreundliche Stimmung sorgen.

Ob der vorgestellte Entwurf auch ohne das Treppenhaus möglich sei, wie von SPD-Ausschussmitglied Dirk Reuther gefragt, entgegnete Architekt Stanczus: „Für uns ist es ein Gesamtpaket. Was hätte man dann? Das Gesicht der Schule würde sich nicht verändern.“ Gerade die Lichtdurchflutung und damit verbundene Aufhellung der Räumlichkeiten wurden von Elternvertretern gelobt. Auch die aktuellen Brandschutzbestimmungen würden durch den aktuellen Entwurf erfüllt, ließ man verlauten.

Der Aufbau des neuen Gebäudes

Die Architekten planen im westlichen Teil des Erdgeschosses die Unterbringung der Fachbereiche Kunst, Musik und Computer. Darüber hinaus die Bücherei, Mensa, Lehrerbereich sowie die Verwaltung des Campe-Gymnasiums. Im östlichen Gebäudetrakt sind die Physik, Soziales und die Anmeldung der Schule vorgesehen. Kernstücke des Erdgeschosses sind zwei Innenhöfe, die Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen. Zentral befinden sich eine Bühne sowie die Aula der Schule.


Im Kellergeschoss ist die Unterbringung der Schülerbereiche – Schülervertretung, Arbeitsräume und Medienbereich – geplant. Zudem werden hier die Werkstätten sein.


Das 1. Obergeschoss besitzt den Fachbereich der Biologie sowie weitere Klassen- und Kursräume. Darüber hinaus vier Differenzierungsräume.

Die nächsten Schritte

Bevor eine mögliche Realisierung des Planungsvorhabens, das im Dezember 2019 abgeschlossen sein soll, umgesetzt wird, muss der Planungsentwurf zuerst freigegeben werden. Der in zwei Bauabschnitte eingeteilte Umbau ist im Vorentwurf auf Mai 2018 – 1. Bauabschnitt – und Juli bis Dezember 2019 – 2. Bauabschnitt – vorgesehen. Die Umbauarbeiten werden zum Teil während des laufenden Schulbetriebs stattfinden.

Die Kosten für den Umbau und die Sanierung des Schulzentrums Liebigstraße sollen sich auf circa 11,6 Millionen Euro belaufen. Zusätzlich würden noch knapp 750.000 Euro für den Umbau der Räumlichkeiten für die Kreisvolkshochschule anfallen. Eventuell kann der Landkreis bei der Finanzierung noch auf Fördermittel hoffen.


Fotos: B|K|S Architekten

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