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31.01.2017 - 15:15 Uhr

Erster Haarmann-Möllinger-Preis geht an Berufskolleg Kreis Höxter und BBS Holzminden

Holzminden/ Höxter (kp). Am 14. Februar soll im „Historischen Rathaus Höxter“ zum ersten Mal der Haarmann-Möllinger-Preis verliehen werden. In einer eigens dafür einberufenen Pressekonferenz konnte der Stifter Prof. Dr. Klaus Töpfer nun die ersten Preisträger bekanntgeben. „Für besondere Initiativen in der Zusammenarbeit über die Landesgrenze zwischen Holzminden und Höxter“, so die Begründung, werden das Berufskolleg Kreis Höxter und die BBS Holzminden mit dem Haarmann-Möllinger-Preis ausgezeichnet.

Intention und Entstehung

Als Klaus Töpfer zur 150-jährigen Feier des Hochschulstandortes Höxter ankündigte, zusammen mit seiner Frau Mechthild einen Preis für die über die Landesgrenze greifende Zusammenarbeit stiften zu wollen, stieß er bereits wenig später auf einen symbolträchtigen Namen. Es war nämlich das Verdienst des Holzmindeners Karl Möllinger, dass die Bauschule in Höxter vor 150 Jahren als Auslagerung aus der Bauschule Holzminden entstanden ist - symbolhaft für die Forderung, die hinter der Auszeichnung stecken soll. „In einer Zeit der zunehmenden nationalen Abschottung sollten wir wenigstens zu Hause zusammenarbeiten“, sagt der Stifter.

Der demografische Wandel und dynamische Veränderungen der Wirtschaftsstrukturen stellen insbesondere den ländlich geprägten Raum vor erhebliche Herausforderungen, so Töpfer. Auch Holzminden und Höxter seien von diesen Entwicklungen maßgeblich betroffen. Viele Aktivitäten und Initiativen waren und seien weiterhin nötig, um diesen Veränderungen entgegenzutreten. Eine Initiative ist das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, ein Zusammenschluss der HAWK Holzminden und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, dessen Beiratsvorsteher Prof. Dr. Klaus Töpfer ist. Die Auswahl der Preisträger soll fortan in Zusammenarbeit des Stifters und Vertreter des ZZHH erfolgen. Vorschläge für zukünftige Preisträger würden zudem ebenfalls berücksichtigt werden. 

In diesem Jahr soll der erstmals zur Verleihung stehende Preis an die Berufsschulen Holzminden und Höxter gehen. „Holzminden besitzt eine zum Teil weltweit berühmte Industrie“, sagt Töpfer, „doch die Frage muss auch sein, ob es zukünftig noch genug Nachwuchs gibt“. Und um diesen Nachwuchs müssten sich nicht zuletzt die Berufsschulen kümmern. Es gelte, den Schülern stets geeignete Perspektiven zu bieten und für ein großes Ausbildungspotential – auch hinsichtlich ortsnaher Berufe - zu sorgen. „Die Berufsbildenden Schulen im Kreis Höxter und Holzminden handeln nicht nur im Sinne der Wirtschaft, sondern vor allem auch im Sinne der Jugend“, begründet Dr. Alexandra Engel die Entscheidung. „Wir brauchen Vorreiter und diese beiden Schulen sind es“, so die Dekanin der HAWK weiter.

Eine ausgiebige Begründung wird die Laudatio im Rahmen der Preisverleihung am 14. Februar beinhalten, wenn anschließend der mit 3000 Euro dotierte Preis in Form einer Urkunde und eines symbolischen Kunstwerks überreicht wird. Die Festansprache wird dann Dr. Reiner Klingholz, Gründer und Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, halten.

Foto: kp

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